Zwischen Transparenz und Risiko: Wie offene Daten die Resilienz der Energieversorgung stärken

Gefährden offene Energiedaten die Sicherheit kritischer Infrastrukturen – oder sind sie eine Voraussetzung für resiliente Energiesysteme und faktenbasierte datenjournalistische Berichterstattung?

Prof. Dr. Kathrin Goldammer und Timo Beyer vom Reiner Lemoine Institut zeigen, warum Datensperren häufig nur Scheinsicherheit schaffen und Transparenz für Forschung, Versorgungssicherheit und Journalismus unverzichtbar ist.

Anhand aktueller Forschung und der Berliner Stromausfälle diskutieren sie, welche Energiedaten tatsächlich sensibel sind, wie offene Daten zur Krisenanalyse beitragen können und welche Standards eine sichere Veröffentlichung ermöglichen. Ein Beispiel ist die Open Energy Plattform, die technische, organisatorische und dokumentarische Anforderungen verbindet.

Im interaktiven Teil geht es um die praktische Arbeit mit sensiblen Daten.

  • Welche Daten sind für Recherchen unverzichtbar?
  • Wo liegen Grenzen der Veröffentlichung?
  • Und wie lassen sich potenzielle Risiken durch journalistische Einordnung und Kontextualisierung verantwortungsvoll adressieren?
Das Profilbild der Vortragenden
Timo Beyer

Ich bin seit 2022 am Reiner Lemoine Institut für Wissenschaftskommunikation zuständig. Ich kümmere mich um die verständliche Aufbereitung wichtiger Forschungsergebnisse sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Institut.

Das Profilbild der Vortragenden
Kathrin Goldammer

Kathrin Goldammer ist Expertin für Energiewirtschaft und Energietechnik. Als Geschäftsführerin des Reiner Lemoine Instituts in Berlin ist sie seit Februar 2016 für dessen wissenschaftliche und kaufmännische Leitung zuständig.

Kathrin hat langjährige Erfahrung im Bereich Politikberatung sowie in der Energiewirtschaft und ist Professorin an der HTW Berlin. Sie ist Diplom-Ingenieurin Elektrotechnik und wurde in Physik promoviert.